Mit wachsender Sorge beobachten viele St. Pöltnerinnen und St. Pöltner seit Jahren die rapide Verbauung und Ausdünnung ihrer Grün- und Naturräume.

Wir haben recherchiert und nachgerechnet: Es besteht allemal Grund zur Besorgnis.


Unter den 15 größten Städten Österreichs liegt St. Pölten

  • mit insgesamt 575 m² Bodenverbrauch pro Kopf auf Platz 2
  • mit 186m² Verkehrsfläche pro Kopf deutlich an der Spitze
Wr. Neustadt hat nach Bekanntwerden obiger Daten einen sofortigen Baustopp verhängt, St. Pölten (noch) nicht.

Überbordender Flächenverbrauch fürs Auto: Die S34 hätte verheerende Auswirkungen – nicht nur auf die Statistik.

Aktuelle Projekte, denen Naturräume und fruchtbare Böden geopfert werden (sollen):

Was das bedeutet? 

  • die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen
  • den Verlust biologisch produktiver Böden
  • eine schwindende Ernährungssicherheit in der eigenen Region
  • die Ausrottung unzähliger Tier- und Pflanzenarten 
  • die Zerstörung dörflicher Strukturen 
  • eine weitere Verstärkung der Klimaerwärmung

Was wäre, wenn wir …

  • unsere verbliebenen Naturräume jetzt unter Schutz stellen?
  • unsere dörflichen und kleinbäuerlichen Strukturen gemeinsam bewahren?
  • versuchen würden, wieder mehr naturnahe Grünräume zu schaffen anstelle noch mehr Böden zu verbrauchen?
  • das, was wir schon haben, effizienter nutzen anstatt einfach immer mehr zu bauen?

Weiterführende Informationen

NÖN-Artikel vom 22. April 2020
P3tv.at – TV-Beitrag vom 19. Mai 2020

Presseaussendung im Originalwortlaut vom 16. April 2020

Was denkt ihr dazu?

Was ist Eure Meinung zum Bodenverbrauch in St. Pölten?

Habt Ihr Erfahrungen oder seid ihr vielleicht sogar selbst unmittelbar von Bodenverbrauch betroffen?


Habt Ihr Ideen, wie wir es besser machen könnten?


Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme.