Am 8. Mai legte das langjährig federführend im UVP-Verfahren aktive Verkehrswende.at-Team im Namen der Marktgemeinde Ober-Grafendorf und direkt betroffener Grundstücksbesitzer dem Bundesverwaltungsgericht neue Beweise im Spange Wörth Verfahren vor.
Dank Spenden vor allem aus dem Kreis der Protest Podest Bewegung war es möglich, für die Eingabe eine auf Umweltrecht spezialisierte Anwaltskanzlei zu beauftragen, mit der Verkehrswende.at bereits seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet (etwa bei der Durchsetzung der endgültigen Absage der Dritten Piste).
Die Misstände, die in Zusammenhang mit dem jüngsten EUGH-Urteil stehen, gehen tatsächlich weit über Mittelspecht und Fledermäuse hinaus, und wenn es mit rechten Dingen zugeht, dann darf diesem Straßenbau – weder der Spange Wörth, noch der S34 – Umweltverträglichkeit beschieden werden.
Bereits im gesamten Verfahrensverlauf Spange Wörth hat das Team von Verkehrswende.at Gutachten und zahlreiche, teils abgabefertige, Stellungnahmen ausgearbeitet, die jeweils über die beschwerdeführenden Parteien Nein zur Spange Wörth und Lebenswertes Traisental eingebracht wurden.
Wir befinden uns in einer schicksalhaften Phase im Beschwerdeverfahren, und jetzt gilt es, alles auf den Tisch zu legen und zusammenzuarbeiten:
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
angesichts der erwartet betrüblichen Verhandlungspositionen betreffend Mittelspecht und Fledermaus kann man wirklich nochmals von einem Riesenglück sprechen:
Am Freitagnachmittag konnten wir dank der Vollmachten der Marktgemeinde Ober-Grafendorf und direkt betroffener Anrainer gerade noch rechtzeitig die seit März in Vorbereitung befindliche Stellungnahme einbringen.
Wie im Wochenverlauf mit Bernhard nochmals in aller Ausführlichkeit durchbesprochen, besteht auf dieser neuen Grundlage sehr wohl noch die realistische Chance, Spange Wörth und S34 auf rechtlicher Ebene erfolgreich zu bekämpfen.
Das gestern eingelangte Gerichts-Gutachten untermauert die Notwendigkeit, jetzt alle Möglichkeiten zu bündeln und gemeinsam auf der neuen Beweislage aufzubauen.
Dazu erscheint es uns dringend geboten, eine bis zuletzt leider nicht erfolgte formale Unterstützung der Eingabe auch seitens des Vereins Lebenswertes Traisental und/oder seitens der Bürgerinitiative Nein zur Spange Wörth beim BVwG nachzureichen. Ebenso wichtig ist es jetzt, in bewährter Manier die Bildung schlagkräftiger Teams für die mündliche Verhandlung zu ermöglichen.
Im Interesse der gesamten betroffenen Bevölkerung, aller Kinder und kommender Generationen ersuche ich auf diesem Wege einmal mehr darum und freue mich schon jetzt auf eine erfolgreiche weitere Zusammenarbeit.
Dieter Schmidradler per E-Mail, 10. Mai 2026
Eingabe vom 8. Mai 2026
Spendenaufruf
Das teuerste Verfahren ist das, das man verliert.
Wir bitten weiterhin auch um Eure finanzielle Unterstützung. Lasst uns gemeinsam mit allen Mitteln für Eure und unser aller Zukunftsperspektiven kämpfen und die neu vorgelegten Beweise für das weitere rechtliche Einschreiten nutzen.
Spendenaufruf Rechtsmittel Protest Podest
Beim Straßenbau steht dieser Tage und Wochen alles Spitz auf Knopf. Wir brauchen jetzt Eure Unterstützung, um mit professioneller Rechtshilfe alle verbleibenden Chancen nutzen zu können, S34 und Spange Wörth zu verhindern. Helft uns bitte mit Eurer Spende:
Vereinskonto: Verkehrswende.at
IBAN: AT72 2011 1841 4620 4500
Verwendungszweck: Spende Rechtsmittel Protest Podest
Weitere Details:
Schreiben an Aktive und Unterstützende,
Beilage (Schreiben aus dem Verkehrsministerium)
Für weitere Rückfragen: Dieter Schmidradler, 0664 855 92 81, info@klimahauptstadt2024.at
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